Bericht aus dem Kinderhaus GZO von unserer Praktikantin

Dezember 2018

Sina ist seit August 2018 im Praktikum in der Kita GZO. Sie schreibt folgenden Bericht:

Da mir die Schnupperlehren nicht reichten, um mich für eine Lehre als Fachfrau Betreuung Kinder zu entscheiden, entschloss ich mich für ein Praktikum. Das Praktikum ermöglicht mir jetzt einen viel tieferen Einblick in diesen Beruf. Durch die tägliche Mitarbeit sehe ich, wie vielfältig dieser Job ist. Während des Praktikums kann ich feststellen, ob dieser Beruf meinen Vorstellungen entspricht und ich den Anforderungen genügend entspreche. Ein Praktikum ist auf jeden Fall empfehlenswert, vor allem für Personen, die jetzt genau gleich auch in einer solchen Situation sind wie ich früher war.

Dass ich im kommenden Sommer eine Lehrstelle in der Kita GZO bekommen habe, freut mich riesig.

Sina Brühlhart

Bericht aus dem Kinderhaus Tösstalstrasse

Dezember 2018

Seit 5 Jahren begleitet uns das Kinderhaus Tösstalstrasse durch den Familienalltag. In dieser Zeit haben unsere zwei Kinder unzählige Essen, Mittagsschlafe, Bastel- und Malereien, Spaziergänge, Bobbycarrennen, Trampolinsprünge, Sandburgen, Spiele und Singen erlebt. Sie haben beim Kochen und Aufräumen geholfen, bei Versorgen der Wäsche und beim Füttern der Kleineren. Gemeinsam mit uns Eltern haben sie erst Lichterfest-, dann Samichlausanlässe, Brunche und Tage der offenen Türe besucht.

Unterdessen ist das grössere Kind nur noch Feriengast im Kinderhaus, trotzdem spielen zu Hause beide gemeinsam oft und ausdauernd „Krippe“. Da werden Kartenspiele zu Singkärtchen umfunktioniert, Morgenmeetings und Morgenkreise abgehalten und darum gestritten, wer jetzt welches Teammitglied sein darf. Überhaupt nehmen die Betreuer*innen einen grossen Platz im Herzen beider Kinder ein. Noch immer will die Tochter jedes Mal, wenn sie mich beim Abholen begleitet, unbedingt alle begrüssen. Und der Sohn freut sich an jedem Krippentag auf „sein“ Team.

Während zu Hause dieses und jenes nicht schmeckt, wird im Kinderhaus fast alles vertilgt.

Wie oft hat sich das grössere Kind beim Abholen verzweifelt auf den Boden geschmissen, weil es noch nicht nach Hause wollte. Fast jeden Abend ist das Tageshighlight des Kleinen, dass er in die Krippe durfte.

Für mich ist „unser“ Kinderhaus der beste Beweis, dass gute Fremdbetreuung für Kinder eine Bereicherung ist. Dafür bin ich sehr dankbar, ermöglicht mir dieses gute Gefühl schliesslich, ohne schlechtes Gewissen arbeiten zu gehen.”

Bericht aus dem Kinderhaus Talstrasse

Dezember 2018

Alltag im Chinderhuus

Euise Sohn gaht sit er 6 Mönet alt isch is Chinderhuus. dGruppeleiteri hät sich bi de Iigwönnig sehr viel Ziit gno und grosses Iifühligsvermöge zeigt. Au bi Unsicherheit vo minere Siite oder bi Frage, nämmet sich all Betreuer immer Ziit und händ immer es offenigs Ohr.

Es isch ganz e tolli Stimmig egal ob am Morgefrüeh oder am Abig wänn ich euises Chind bringe oder gang go hole.

Mir fühled euis sehr wohl. Ich wett mich au bim ganze Staff für die viele Vortschritt wo de Yassin macht bedanke. Jetzt gaht de Yassin scho sit 2 Jahr is Chinderhuus und wett am Abig amel gar nümme hei cho.

Egal ob Räge oder Sunneschii, en chline Spaziergang liit immer dinne. Was ich persönlich sehr wichtig finde, dass dChind au use gönd. Bi so viel lässigi Spielsache, dWerchstatt zum bastle, male, bache etc. wett ich am liäbste am au grad bliibe…

Ich chumme jedi Wuche miteme warme Gfühl is Chinderhuus und bin froh um die Understützig i de Entwicklig vo euisem Sunneschii.

Bericht aus dem Kinderhaus Talstrasse

Dezember 2018

“Fröhlich, Kinderlieb, Führsorglich, Unkompliziert, Flexibel, Kompetent, Lustig! Diese Wörter kommen mir in den Sinn, wenn ich an die letzten 7 Jahre im Chinderhuus denke. Als ich mich für das Chinderhuus entschied, imponierte mir als Erstes das kinderfreundliche Haus mit dem riesigen Garten. Im Haus dominieren nicht Spielzeuge, denn die Kinder haben viele Möglichkeiten sich kreativ zu betätigen, zum Beispiel in der Werkstatt. Die Kinder könnnen aber auch einfach auf Matten herumhüpfen,Bücher anschauen, Lieder singen und vieles mehr. Schön, dass die MitarbeiterInnen auch bei schlechtem Wetter mit den Kindern nach draussen gehen. Und im Sommer lieben die Kinder das Picknicken im Garten. Die Kinder haben viel Raum für freies Spielen und so entstehen auch schon erste Freundschaften, welche sie ohne ihre Eltern knüpfen können.

Bei den MitarbeiterInnen spüre ich echte Freude an der Arbeit mit den Kindern. Die MitarbeiterInnen spüren, wie es den Kindern geht und versuchen die Kindern auch in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu fördern. Für mich als Mutter ist es immer wieder schön zu spüren, dass mein Kind sich freut ins Chinderhuus zu gehen und am Abend mit leuchtenden Augen erzählt, was es alles erlebt hat.”

Liebe Grüsse

Rebekka Bertschinger

Bericht aus dem Kinderhaus Tösstalstrasse

November 2018

„Mier hend üsi Chli mit 6 Mönat id KITA ade Tösstalstrass gäh. Als Mami und Papi hemer üs natürli Gedanke gmacht…. isch es en gueti KITA?, wie sind d‘Betreuer, wie wird üsi Chli mit dere nüe Situation umgah?… Nach ere sehr churze Zyt sind die Sorge alli e weg gsi! Mier sind über glücklich üsi Chli amene sone schöne, liebevolle und vor allem herzliche Ort döffe z‘gäh! Für üs fühlt sich die KITA nid wiene „Fremdbetreuigs Platz“ ah, sondern wie en Familie! Mier möchet üs herzlich bi allne Betreuer/inne vode KITA Tösstalstrass für alles danke! Machet wiiter so!
Family Sonderegger“

Zwei Anekdoten einer Mutter aus dem Kinderhaus Tösstalstrasse

November 2018

Zuhause am Esstisch… Robin stochert im Essen herum. Und sagt schliesslich: «Mami, Fabio im Kinderhaus kocht viel besser als du.»

Mein Mann bringt oder holt die Kinder eigentlich nie ab. Als er dennoch einmal einspringen musste, hatte er Bange, dass er die Kleider der Kinder nicht findet. Als er schliesslich im Kinderhaus ankam um die Kinder abzuholen, war er positiv überrascht. Beide Kinder wussten genau, wo ihre Schuhe und Jacken versorgt sind und haben ihm alles mit Freude gezeigt.

Bericht aus dem Kinderhaus Tösstalstrasse

November 2018

Als wir unsere erste Tochter in die Krippe geschickt haben, war sie etwas älter als ein Jahr und wir waren schon etwas nervös, ob alles klappen würde. Aber bereits während der Eingewöhnung haben wir uns sehr wohl gefühlt und gemerkt, dass wir dem Team total vertrauen können. Dies zog sich weiter, auch nachdem sie die Gruppe wechselte und zu den Grossen kam. Inzwischen ist sie im Kindergarten, erinnert sich aber immer noch sehr gerne an die Zeit in der Krippe. Zum Glück mussten wir noch nicht ganz Abschied nehmen, unser Sohn geht ebenfalls ins Kinderhaus. Die Erzieherinnen nehmen sich immer Zeit für die Übergabe und die Kinder kommen immer glücklich nach Hause und freuen sich auch immer auf den Krippentag. Erste Freundschaften entstehen, es gibt immer feines, gesundes Essen, jeden Tag gehts nach draussen. Die Atmosphäre ist auch einfach so heimelig und warm. Wir kennen jetzt alle Gruppen und sind einfach rundum zufrieden und können das Kinderhaus jedem empfehlen.

Naira geht ans Morgenmeeting

Oktober 2018

Meine Tochter geht am Wochenende wenn sie zu Hause spielt immer wieder ans Morgenmeeting, wie die Frauen im Kinderhaus (so sagen wir im Kinderhaus der Tagesplansitzung am Morgen). Sie nimmt dann ganz viele Postit Zettelchen mit und macht sich Notizen. Danach kommt sie zu mir und erzählt mir was sie alles am Morgenmeeting besprochen hat und was ich alles zu tun habe. Spannend zu sehen wie viel die Kinder mitbekommen und wie genau sie schon nach kurzer Zeit den Tagesablauf im Kinderhaus kennen. Naira profitiert sehr vom Kinderhaus und ich weiss sie auf der Gruppe in guten Händen.

Danke dem Nepomukteam!

D’Elena s’erst mau i de Chrippe

Früsch umzoge, neui Umgäbig und erstes Mal Chinderchrippe! Das sind Vorussetzige gsi, wo d’Elena het müesse i churzer Zyt meistere. Ganz unkompliziert heimer es Plätzli i de Chrippe GZO gfunde – was für es Glück. D’Elena, damals gad 2 gworde, isch mit Härz und Freud ufgno worde und het sich schnäller i däm neue Umfäld und Situation igläbt, als ich mir das han chöne vorstelle. Die erste Täg sind no mit Abschiedsträne verbunde gsi. D’Marianna und d’Nadine hend d’Elena ad Türe begleitet und tröstet. Nach e paar Täg het di Chlii das Ritual scho nüme welle und het mer nach e paar Minute z’verstah gä, dass sie jetzt mit ihrne Gspänli spile möchte – «Mami schaffe» hets den gheisse und scho isch sie Richtig Spielrum grännt. I a mire Stell hani fast meh Müeh gha mit em Ablösigsprozess und d’Elena isch mer immer en Schritt vorus gsi. Am Abe hemmer den d’Marianna und d’Nadine immer brichtet was sie so gmacht hend und wies der Elena derbi gange isch. Das und die vile Lieder und Fründe i de Erzählige vo de Elena hend Vertoue gä und i ha gspürt, dass es so für di Chlii gnau passt. Leider hemer nacheme halbe Jahr wider umzieh müesse und mir si trurig gsi die Fründe z’verla. No jetzt es haubs Jahr später plouderet d’Elena vo ihrne Gspänli und e paar Lieder heimer no immer i eusem Repetoir.

Danke Team GZO!